Die meisten Einbrecher kommen durch Fenster und Terrassentüren – oft im Erdgeschoss und mit einfachem Werkzeug. Ein Standardfenster ist in Sekunden aufgehebelt, ein einbruchhemmendes hält stand und schreckt ab. Als traditionsbewusster Familienbetrieb beraten wir Sie herstellerunabhängig – wir wählen also nicht das Fenster, das gerade vorrätig ist, sondern das, das zu Ihrem Gebäude und Schutzbedarf wirklich am besten passt. Für Ihr Neubau- oder Sanierungsprojekt im Großraum München, Ebersberg, Markt Schwaben und Erding, alles aus einer Hand.
Den größten Anteil an der Einbruchhemmung tragen Rahmen und Beschlag – nicht, wie oft vermutet, allein das Glas. Am Ende entscheidet aber das Zusammenspiel dreier Faktoren:
Einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas besteht aus mehreren Scheiben mit reißfesten Folien dazwischen, die auch bei Schlägen zusammenhalten. Je nach Widerstandsklasse hält es dem Durchbruch spürbar länger stand und macht das Eindringen laut und mühsam.
Das Herzstück ist der Beschlag: Pilzkopfzapfen greifen rundum in stabile Schließbleche und verhindern das Aufhebeln. Ein abschließbarer Griff, ein verstärkter Rahmen und ein Anbohrschutz ergänzen den Schutz – dieses geprüfte Zusammenspiel bestimmt die Widerstandsklasse.
Selbst das beste Sicherheitsfenster verliert seine Wirkung, wenn es nicht fest und fachgerecht im Mauerwerk verankert ist – sonst wird das ganze Element herausgehebelt. Genau deshalb übernehmen wir beides, Fenster und normgerechten Einbau, verlässlich aus einer Hand.
Die Einbruchhemmung eines Fensters wird nach DIN EN 1627 in Widerstandsklassen (Resistance Class, RC) angegeben. Sie beschreiben, wie lange ein Fenster einem Einbruchversuch mit bestimmten Werkzeugen standhält:
einfache körperliche Gewalt (Anspringen, Hochschieben)
Grundschutz
Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug
3 Minuten
wie RC 2 N, zusätzlich mit einbruchhemmender Verglasung
3 Minuten
erfahrener Täter, zusätzlich mit Brecheisen
5 Minuten
erfahrener Täter mit Säge- und Schlagwerkzeug
10 Minuten
Für Wohnhäuser empfiehlt die Polizei mindestens RC 2. Höhere Klassen ab RC 3 kommen bei besonders gefährdeten Lagen oder gewerblichen Objekten zum Einsatz.
Das hängt von Ihrem Gebäude und Ihrem Schutzbedarf ab. Für private Wohnhäuser gilt RC 2 als sinnvoller Standard – die polizeiliche Beratung empfiehlt diese Klasse für Fenster und Türen im erreichbaren Bereich. Erdgeschoss, leicht zugängliche Fenster oder ein hoher Wert des Hausrats können RC 3 nahelegen.
Grundsätzlich lässt sich jede Fensterart einbruchhemmend ausführen. Einbruchhemmung ist immer das geprüfte Gesamtpaket aus Rahmen, Beschlag und Glas – nicht ein einzelnes Bauteil. Die folgenden Modelle aus dem Rumpfinger-Sortiment bringen die stabile, tragfähige Basis dafür mit; die passende, geprüfte RC-Konfiguration stellen wir in der Beratung gemeinsam zusammen.
Die Stahlarmierung im 7-Kammer-Profil und 88 mm Einbautiefe bilden eine stabile Grundlage, die die Pilzkopfverriegelung sicher aufnimmt. Eine bewährte, wirtschaftliche Basis für die Widerstandsklasse RC 2.
Das besonders formstabile Metallprofil eignet sich ideal für höhere Widerstandsklassen sowie für große Formate und gewerbliche Objekte, bei denen es auf Robustheit ankommt.
Das 7-Kammer-Profil mit robuster Aluminiumschale außen verbindet eine tragfähige Basis für einbruchhemmende Beschläge mit langer Wartungsfreiheit.
Jede Fensterart kann einbruchhemmend ausgeführt werden. Wie gut ein Fenster vor Einbruch schützt, entscheiden vor allem Beschlag, Rahmen und Montage – das jeweilige Material bringt aber eigene Stärken mit. Welches am besten zu Ihrem Gebäude passt, klären wir gemeinsam: Kunststofffenster, Kunststoff-Alu-Fenster, Holz-Alu-Fenster, Holzfenster, Aluminiumfenster sowie Stil- und Kastenfenster.
Der häufigste Grund für ein Fenster, das trotz hoher Widerstandsklasse nicht schützt, ist eine mangelhafte Befestigung. Wird der Rahmen nicht mit den vorgeschriebenen Verankerungen fest im Mauerwerk fixiert, lässt sich das gesamte Element heraushebeln – die beste Verriegelung nützt dann nichts.
Bei Rumpfinger kommt beides aus einer Hand: die Auswahl des passenden Fensters und der fachgerechte, normgerechte Einbau samt Beiputzarbeiten an den Leibungen. Ein persönlicher Ansprechpartner koordiniert das gesamte Projekt – so gibt es keine Schnittstelle, an der die Verantwortung für das Ergebnis verloren geht.
Die Widerstandsklasse nach DIN EN 1627 gibt an, wie lange ein Fenster einem Einbruchversuch mit bestimmten Werkzeugen standhält. RC 2 hält einen Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug rund drei Minuten auf, RC 3 einen erfahreneren Täter etwa fünf. Diese Zeit ist entscheidend, denn die meisten Täter geben auf, wenn es zu lange dauert.
Für private Wohnhäuser empfiehlt die Polizei mindestens RC 2 – für Fenster und Türen, die vom Boden, über Anbauten oder Kletterhilfen erreichbar sind. Besonders gefährdete Lagen oder ein hoher Wert des Hausrats können RC 3 rechtfertigen. Wir schätzen das beim Aufmaß gemeinsam ein und stimmen die Klasse auf die jeweilige Stelle ab.
Eine Nachrüstung kann den Schutz spürbar erhöhen und ist besser als nichts. Eine geprüfte Widerstandsklasse erreichen Sie damit aber nicht – die wird nur als getestetes Gesamtpaket aus Rahmen, Beschlag und Glas vergeben. Wir beurteilen vor Ort ehrlich, ob eine Nachrüstung genügt oder ob sich der Austausch mehr lohnt.
Er erschwert das Öffnen von außen, wenn ein Täter versucht, nach einem Glasbruch durchzugreifen, und erhöht die Hürde beim Aufhebeln. Als einzelne Maßnahme ersetzt er aber keine Widerstandsklasse – seine volle Wirkung entfaltet er erst im Zusammenspiel mit stabiler Verriegelung und Rahmen. Er ist ein wichtiger Baustein des Gesamtpakets.
Ja, Einbruchschutz kann gefördert werden – unter anderem über Programme der KfW. Die Bedingungen und Fördertöpfe ändern sich allerdings von Zeit zu Zeit. Wir sagen Ihnen den aktuellen Stand und begleiten Sie zu den passenden Ansprechpartnern für die Antragstellung.
Ja. Einbruchhemmende Beschläge und Sicherheitsverglasungen gibt es für alle gängigen Fenstertypen, und für denkmalgeschützte Gebäude finden wir abgestimmte Lösungen, die Schutz und historische Optik verbinden. Sprechen Sie uns auf Ihr Gebäude an, wir zeigen Ihnen den passenden Weg.
Sie möchten wissen, welcher Einbruchschutz für Ihr Gebäude sinnvoll ist? Vereinbaren Sie einen persönlichen und unverbindlichen Beratungstermin – oder besuchen Sie unsere Ausstellung in Hohenlinden, wo Sie Beschläge und Verglasungen in der Praxis erleben.